Promovierende des Zentrums für Optische Technologien reisten zur Konferenz „SPIE Optics + Photonics 2025“ in die U.S.A.
Die SPIE Optics + Photonics 2025, ist eine der weltweit führenden jährlichen Konferenzen und Ausstellungen der Optik- und Photonikindustrie. Sie fand vom 3. August bis zum 7. August in San Diego, Kalifornien, statt. Die renommierte Veranstaltung ist als eine der wesentlichen Konferenzen in den Bereichen Laser, biomedizinische Optik, Biophotonik, Quantentechnologien und Optoelektronik anerkannt.
Das Zentrum für Optische Technologien war mit Vertretenden vor Ort dabei. Die Doktoranden des ZOTs konnten in Vorträgen ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus der Themenwelt Laser und additive Fertigung optischer Elemente präsentieren.
So präsentierte unter anderem Regina Schuster aus der Arbeitsgruppe von SmartPro-Forscherin Prof. Dr. Anne Harth Forschungergebnisse zur Entwicklung eines optischen Messsystems, mit dem sich ausbreitende und stehende Ultraschallwellen charakterisiert werden können – eine Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), dem Helmholtz-Institut Jena und der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH.
Eine korrelative Messtechnik für die präzise Kartierung und Steuerung des Brechungsindexes in Komponenten, die mittels Zwei-Photonen-Polymerisaton (2PP) gefertigt wurden, stellte Christian Eder aus der Gruppe des SmartPro-Forschers Prof. Dr. Andreas Heinrich vor. Gastwissenschaftlerin Abah Arielle Desiree KOFFI gab Einblicke in die Nanoimprint-Lithografie zur Reproduktion fokussierter Ionenstrahlstrukturen: Wie ist die strukturelle Genauigkeit zu bewerten? Diese Ergebnisse wurden im Rahmen einer Kooperation mit ihrer Heimatinstitution erarbeitet, dem „Institut National Polytechnique Félix Houphouët-Boigny“ von der Elfenbeinküste erarbeitet, an dem die Forscherin im Team von Jérémie Zoueu arbeitet.
Doktorandin Sangeetha Suresh Nair präsentierte Ergebnisse zur Messung von Wellenfrontschwankungen. Diese können dabei helfen, den Brechungsindex eines Photopolymers während der Herstellung vor Ort zu berechnen. Die Promovierenden Selina Burkert und Mike Dohmen hingegen haben das dynamische Verhaltens eines flüssigen Dielektrikums gegenüber elektrischen Feldern untersucht. Wofür das wichtig ist? – Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage, um Mikro- und Nanostrukturierungsprozesse zu kontrollieren, wie Burkert eindrucksvoll präsentierte. So lassen sich beispielsweise Mikrolinsen für eine energieeffizienze Beleuchtung herstellen: https://www.hs-aalen.de/de/news/4781.
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