Anfang März steht an der Hochschule Aalen eine ganz besondere Fachveranstaltung an: Magnettage 2026. SmartPro-Sprecherin Prof. Dr. Dagmar Goll und SmartPro-Initiator Prof. Dr. Gerhard Schneider haben als Tagungsleitung gemeinsam mit weiteren Magnetexperten im Programmbeirat ein attraktives Programm konzipiert. Es bietet Gelegenheit, Experten zu treffen und Trends zu diskutieren.
Vom 03. bis 05. März 2026 finden erstmals die Magnettage 2026 an der Hochschule Aalen statt. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) in Kooperation mit dem Institut für Materialforschung Aalen (IMFAA) der Hochschule Aalen, der Hochschule Pforzheim und der Technischen Universität Darmstadt ausgerichtet.
Im Mittelpunkt der internationalen Fachveranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und zukunftsweisende Lösungsansätze rund um Magnetmaterialien, die für Elektromobilität, erneuerbare Energien und zahlreiche industrielle Anwendungen von zentraler Bedeutung sind.
Vor dem Hintergrund von starkem Marktwachstum, globalem Wettbewerb und der Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen wie Seltenen Erden bringt die Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Anwendung zusammen, um technologische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Perspektiven zu diskutieren.
Programmüberblick
3. bis 4. März 2026 | Fort- und Weiterbildung sowie Laborführungen
Zum Auftakt bieten die Magnettage eine 1,5-tägige Fortbildung, die Grundlagen, Herstellungsverfahren und aktuelle Fragestellungen der Magnettechnologie praxisnah vermittelt.
Ergänzend dazu ermöglichen Laborführungen exklusive Einblicke in die magnetische Materialforschung und moderne Charakterisierungsmethoden an der Hochschule Aalen. Die Fort- und Weiterbildung ist geeignet für Ingenieurinnen und Ingenieure, Werkstoffprüferinnen und Werkstoffprüfer sowie Forschende in der Material- und Fertigungstechnik.
https://dgm.de/magnettage/2026/de/programm/programm-fortbildung
5.März 2026 | Magnettagung in der Aula der Hochschule Aalen
Den Abschluss bildet die Magnetkonferenz mit Fachvorträgen und Diskussionen entlang der Wertschöpfungskette: von Gefüge-Analysen und Defekterkennung über maschinelles Lernen in der Bildauswertung bis hin zu Herstellung, Recycling und neuen Substitutionsstrategien – Methoden, die für Qualitätskontrolle, Materialoptimierung und seltenerd-freie Alternativen entscheidend sind.
Zu den Vortragenden zählen renommierte Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Industrie, darunter Referierende von Hochschulen sowie Unternehmen wie ppm materials GmbH, VACUUMSCHMELZE und der ZF Group.
https://dgm.de/magnettage/2026/de/programm/programm-tagung?tab=2026-03-05
Die Programmpunkte können sowohl kombiniert als auch einzeln gebucht werden. Zielgruppe sind Ingenieurinnen und Ingenieure, Forschende, Fach- und Führungskräfte aus der Entwicklung, Analyse und Anwendung magnetischer Materialien.
Ort: Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1, 73430 Aalen
Weitere Informationen und Anmeldung: https://dgm.de/magnettage/2026/de/
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